Was halt so geht by FlorianMartin
Musik hat Florian schon immer fasziniert. Während seiner Kindheit (in Eckernförde) liebte er den Gesang in der Jugendgruppe der "Blauen Jungs", später folgten dann ein paar Jahre im Ansgar Gospelchor in Neumünster.
Parallel dazu entwickelte sich aber auch mitte der 90er die Liebe zur elektronischen Musik. Besonders beeinflußt haben Florian zu diesem Zeitpunkt die gesammte "BlueBox/Bloer/Polimorf"-Gruppe um Marc Simon, Mike Reetz und Frank Martinique sowie Ingo (Azzido da Bass) und sein ehemaliger Klassenkamerad Robert Natus.
Es kam so wie es kommen musste und er begann 1996 mit dem "Auflegen" (DJing) - damals noch Hardtrance, später dann Detroit Techno und House. Doch auch diese Richtung sollte nicht die entgültige sein und so folgte dann während der Bundeswehrzeit der Wechsel zum Minimal Techno und Techhouse. Ende 1998 fing er mit dem - ganz und gar nicht professionellen - Produzieren an. Dies war zu diesem Zeitpunkt aber eher "für ihn" als für irgendeine (breite) Masse.
Nach dem gescheiterten Versuch mit dem Musiccafé "cafe holstenstrasse" und der späteren Auflösung des Künstlerkollektivs "cafe:satz" betrieb er noch ein paar Jahre die Internetcommunity "Electronic Beatz Network", welche aber am 25.12.2007 einem Hackerangriff zum Opfer fiel. Dieser und einige weitere gesundheitliche und berufliche Niederschläge sorgten dann erst mal für eine längere musikalische Zwangspause, die letztendlich im Juni 2011 zu einem Burnout führte. 
An dieser Stelle seien noch Samiroquai (sein Partner im Turntablelism-Act "Pervert Cycles") und Echolot erwähnt, die nicht nur gute und loyale Weggefährten waren, sondern ihm auch zeigten dass die Platte rund ist - und ein Crossfader nicht unbesiegbar ist ;-) Danke auch an Hanz S, der sich mit ihm durch so manche "früh:schicht" kämpfte.
Durch die Burnout-Therapie fand er aber langsam zurück in's Leben und entdeckte sich zumindest im musikalischen Bereich neu. Erstaunlich was man alles mit ein bischen Rhytmus im Blut und Melodien im Kopf so bewerkstelligen kann.